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Warum deutsche Großkonzerne bis zu 400.000€ Abfindungen zahlen wollen

– und warum der Mittelstand sich das nicht leisten sollte

Dezember 20259 Minuten
Deutsche Industrie-Unternehmen zahlen bis zu 400.000€ Abfindung! Im Bild sieht man diese Headline und ein Bündel 500€ Scheine zur Veranschaulichung.

Die unsichtbare Kostenfalle, die nicht in Sozialplänen liegt - sondern im Führungsalltag

Wenn Medien wie die BILD über millionenschwere Abfindungen berichten wie zuletzt über „bis zu 52 Monatsgehälter“ in deutschen Konzernen (BILD, 27.11.2025), empört das viele Leser:

Wie kann das sein?

Solche Fälle stammen aus großen Restrukturierungsprogrammen. Grundlage dafür sind Sozialpläne und tarifliche Rahmenbedingungen. Die Kosten sind zum großen Teil systembedingt.

Im Mittelstand gelten andere Regeln

Dominik Binz, Geschäftsführender Gesellschafter der B&H Digital GmbH, bringt es auf den Punkt:

"Wir kennen diese wahnsinnigen Abfindungen aus Konzernen. Das kann und will kein Mittelständler bezahlen."

Und genau hier liegt der Unterschied:

  • Konzerne können sich teure Abgänge leisten – auch wenn sie weh tun.

  • Mittelständler haben oft keine Puffer für Entscheidungen, die unnötig teuer werden.

Für Nicht-Großkonzerne gilt: Die eigentliche Gefahr liegt nicht im Sozialplan – sondern im Einzelfall.

Während große Abfindungen für viel Aufmerksamkeit sorgen, entstehen die wirklich vermeidbaren Kosten an anderen Stellen:

  • im Führungsalltag

  • bei einzelnen Mitarbeitenden aufgrund von z.B. Low Performance oder Toxizität

  • bei unklaren Erwartungen

  • bei vertagten Gesprächen

  • aufgrund von fehlender Dokumentation

  • bei subjektiven statt transparenten Entscheidungen

Diese Einzelfälle stehen in keinem Sozialplan. Aber sie sind teuer – finanziell sowie kulturell. Und die Kosten von Einzelfällen summieren sich.

Anders als Großkonzerne hat der Mittelstand:

  • keine großen HR-Teams im Hintergrund,

  • keine ausgefeilten Puffersysteme,

  • keine riesigen Budgets für Fehlentscheidungen.

Hier wird die Einzelfall-Entscheidung zur zentralen Stellschraube. Ein einziger falsch gemanagter Fall kann im Mittelstand mehr Schaden anrichten als ein teurer Abgang im Konzern.

Warum Einzelfälle eskalieren – und wie sie vermeidbar werden

In der Praxis sieht das Muster fast immer ähnlich aus:

  • Erwartungen wurden nie klar formuliert.

  • Feedback kommt spät oder gar nicht.

  • Die Führung hofft „Es wird schon wieder“.

  • Dokumentation fehlt, wenn sie gebraucht wird.

  • HR wird erst eingebunden, wenn die Lage bereits eskaliert.

  • Teams spüren Unsicherheit. Produktivität und Loyalität sinken.

Das Ergebnis: Trennungen werden nicht teuer, weil sie stattfinden.

Sie werden teuer, weil Entscheidungen:

  • zu spät,

  • zu unstrukturiert

  • und zu wenig objektiv

getroffen werden.

Nicht die Abfindung ist das Problem. Die fehlende Entscheidungsarchitektur davor ist es.

Was starke Organisationen im Einzelfall anders machen

Im Einzelfall braucht es eine klare, nachvollziehbare Entscheidungslogik. Nicht: Bauchgefühl. Nicht: Hoffnung. Nicht: endloses Verschieben.

Sondern:

1. Klare Alternativen: Entwickeln - Verändern - Trennen

Nicht monatelang diskutieren, sondern systematisch alle Optionen datenbasiert abwägen. Basierend auf Vergleichsfällen, Erfolgsaussichten und Wirkungsanalysen.

2. Saubere Dokumentation – bevor ein Rechtsstreit droht

Damit eine Entscheidung nicht nur sinnvoll, sondern auch belegbar ist. Das reduziert rechtliche Risiken.

3. Konsequenz in der Umsetzung

Früh handeln ist fairer und wirtschaftlicher – für die betroffene Person, das Team und das Unternehmen.

Und genau hier setzt der TransFair Navigator an.

Der TransFair Navigator: gebaut für Einzelfälle – dort, wo Entscheidungen im Mittelstand zählen

Der Mittelstand braucht kein Tool für Sozialpläne. Er braucht ein Tool für den entscheidenden Moment im Alltag:

  • wenn eine Rolle nicht mehr passt

  • wenn Leistungsgespräche nicht fruchten

  • wenn Teams leiden

  • wenn Klarheit fehlt

  • wenn Risiko spürbar wird

Der TransFair Navigator unterstützt genau dort mit:

  • strukturierter Entscheidungsarchitektur

  • über 50.000 validierten Vergleichsfällen als Berechnungsgrundlage

  • transparenter Kosten- und Risikoabschätzung

  • objektiver Bewertungslogik

  • transparenter und rechtskonformer Dokumentation, die Führung und HR entlastet.

  • mit Daten untermauerten Handlungsoptionen, die bei schwierigen Entscheidungen Orientierung statt Unsicherheit schafft

Kurz: Wir machen Einzelfälle entscheidbarer – bevor sie teuer werden.

Nicht alles ist ein Konzernfall. Aber jede Organisation hat Einzelfälle.

Jede Organisation kennt Situationen, in denen eine Einzelperson:

  • über einen längeren Zeitraum mit geringer Produktivität auffällt und dadurch der Missmut im Team steigt,

  • Teamklima und Kultur negativ beeinflusst, z.B. durch toxisches Verhalten.

Genau dort entscheidet sich:

  • wie leistungsfähig Teams sind,

  • wie fair Führung erlebt wird,

  • wie stabil das Unternehmen bleibt.

Für Sozialpläne braucht es andere Werkzeuge. Für Alltagssituationen braucht es den TransFair Navigator.

Fazit: Der Mittelstand braucht keine Millionen – er braucht gute Entscheidungen

Abfindungen aus Sozialplänen gehören zur Konzernrealität. Außerhalb von Großkonzernen herrscht eine andere Realität: der Unternehmens-Alltag.

Ein Alltag, in dem:

  • Entscheidungen entstehen, die man nicht delegieren kann,

  • gute Führung im Einzelnen den Unternehmenserfolg kritisch beeinflusst,

  • Klarheit Geld spart.

Der TransFair Navigator unterstützt dabei,

  • früh zu entscheiden,

  • rechtskonform und transparent zu dokumentieren,

  • fair, wirtschaftlich und zukunftssicher zu handeln.

Damit der Mittelstand nicht teuer für Fehler zahlen muss, die er mit Struktur und dem richtigen Tool vermeiden kann.

Autoren: Andreas Schmitz, Franziska Heger

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